Biomasse-Erzeugung und Ressourceneffizienz

Biomasse-Erzeugung und Ressourceneffizienz

Biomasse-Erzeugung und Ressourceneffizienz

Wachsende Bevölkerungszahlen und der Klimawandel führen zu neuen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Deshalb müssen bioökonomische Zusammenhänge neu evaluiert, analysiert und Optimierungsstrategien entwickelt werden.

Das Arbeitsgebiet Biomasse-Erzeugung und Ressourceneffizienz beschäftigt sich mit der Realisierbarkeit von Verwertungskonzepten und -strategien und betrachtet  die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen der Erzeugung von Biomasse. Diese Konzepte werden direkt am Standort Triesdorf auf Versuchsfeldern evaluiert. Interessante Fragestellungen sind dabei teilflächenspezifische Düngung zur Verbesserung des Ertrags bei Verringerung des Düngeraufwands, Zwischenfruchtanbau, möglichst effiziente Wassernutzung und der optimierte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Ein bedeutender Aspekt ist die  Produktion von Biomasse unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Kriterien. Wichtig ist dabei die Betrachtung der gesamten Lebenszyklus- und Verwertungsketten. Die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen soll möglichst mit einer potentiellen Verringerung der CO2 Emissionen verbunden sein, d.h. beim Umsatz der Biomasse wird möglichst nur so viel Kohlenstoffdioxid frei, wie beim Anbau von Energiepflanzen, Holz, Ernteabfällen, etc. aus der Atmosphäre aufgenommen wird.