„Bavarian High-Tech Awards 2026“ – Teilnahme des Start-Ups “FeldSchau GmbH” – Entstehung aus dem BIT-Projekt „AutoDGB“
Prof. Patrick Noack, Projektleiter des BIT-Projekts „AutoDGB“, hatte ich die Gelegenheit, an der Verleihung der „Bavarian High-Tech Awards 2026“ teilzunehmen – auf Einladung der FeldSchau GmbH. Dieses Start-Up ist aus dem Forschungsprojekt „AutoDGB“ hervorgegangen, das vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf gefördert wurde.
Das gesamte Team von FeldSchau hatte die Gelegenheit die entwickelten Lösungen Markus Blume, dem Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, zu präsentieren. Ein Dank geht an das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, dass wir Teil dieses Abends sein durften.
Das Start-Up „FeldSchau GmbH“
Das Start-Up FeldSchau verbindet dabei die beiden Fachdisziplinen Künstlicher Intelligenz (KI) und Landwirtschaft: Feldschau zählt mit Hilfe von KI Weizenähren auf Drohnenbildern, die aus der Vogelperspektive aufgenommen werden. Feldschau bietet die KI-basierte Auswertung von Drohnenbildern an. Urpsprünglich war dies beschränkt auf Ähren, neuerdings werden auch Produkte für Kartoffeln (Anzahl, Größen, Gewicht) und Glasflügelzikaden detektiert und gezählt.
Hier gelangen Sie direkt zur Homepage der FeldSchau GmbH.
Zum Hintergrund des Projekts und der Unternehmensgründung
Das Ziel im Projekt „AutoDGB“ war es nicht nur den Ertrag zu schätzen, sondern auch die Ertragsarchitektur zu verstehen. Das war ein Wunsch des beteiligten Züchters, mit dem im Projekt zusammengearbeitet wurde. Die Projektbeteiligten haben daraufhin versucht die Ähren in UAV-Bildern zu zählen, wobei man aber nicht weitergekommen ist. Daraufhin hat man den Kollegen Torsten Schön der TH Ingolstadt kontaktiert, welcher daraufhin eine Bachelorarbeit dazu ausgeschrieben. Dafür hat sich dann einer der späteren Mitgründer von FeldSchau, Emanuel Jacobowsky, beworben.
Emanuel Jacobowsky hat über das Thema auch seine Masterarbeit geschrieben und danach entstand die Idee das Unternehmen zu gründen.
Als landwirtschaftlichen Part konnte man dann den weiteren Mitgründer Michael Liepold gewinnen. Dieser hat in Triesdorf Landwirtschaft studiert und ist Prof. Noack dabei durch seine Fähigkeiten im Umgang mit Drohnen aufgefallen.
27.07.2026
Text: Prof. Patrick Noack + Manuel Schön, Fotos: HSWT

