AgroMissionHub 2026 zeigt zukunftsweisende Forschungsprojekte mit zwei Projekten des Biomasse-Instituts

AgroMissionHub 2026 zeigt zukunftsweisende Forschungsprojekte mit zwei Projekten des Biomasse-Instituts

 

Beim Show-and-Tell am 15. Juli präsentierten TUM, LfL und HSWT acht geförderte AgroMissionHub-Projekte. Sie machten deutlich, wie stark die gemeinsame agrarwissenschaftliche Forschung trägt. Zwei der geförderten Projekte laufen am Biomasse-Institut („APART“ und „GWECAS“).

 

Die Veranstaltung bot einen Überblick über die Fortschritte der Forschungsprojekte und in die besondere Dynamik der institutionenübergreifenden Zusammenarbeit. Forschende von Technischer Universität München (TUM), Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) stellten den aktuellen Stand der acht geförderten Projekte im Rahmen des AgroMissionHub (AMH) vor. 

Unser Foto zeigt Forschende präsentierten aktuelle Ergebnisse der acht geförderten AMH Projekte und machten die Dynamik der Kooperationen sichtbar – ein starkes Signal für die vernetzte Agrarforschung am Campus Weihenstephan. © Birgit Gleixner
Forschende präsentierten aktuelle Ergebnisse der acht geförderten AMH Projekte und machten die Dynamik der Kooperationen sichtbar – ein starkes Signal für die vernetzte Agrarforschung am Campus Weihenstephan. © Birgit Gleixner

 

Projekte verdeutlichen Bandbreite der Agrarforschung

  • APART untersucht, wie Agrarpflanzen gestaltet und bewirtschaftet werden können, um Bestäuber gezielt zu fördern und ihre ökologische Leistung zu stärken.

  • AMAIzed entwickelt ein KI-gestütztes robotisches Multitasking-System, das mithilfe von Drohnen und autonomen Abläufen landwirtschaftliche Prozesse effizienter machen soll. 

  • BioBayGrün analysiert, wie sich die Biodiversität im bayerischen Dauergrünland verändert und welche ökologischen Faktoren diese Entwicklungen beeinflussen. 

  • Grazing/Grassland BGD erforscht, wie unterschiedliche Beweidungsformen und Gehölzaufwuchs die Kohlenstoffspeicherung und Artenvielfalt in Grünlandökosystemen prägen. 

  • GWECAs identifiziert Resistenzgene, die Pflanzen im Klimawandel widerstandsfähiger machen sollen, und nutzt dafür genomweite epidemiologisch-klimatische Analysen. 

  • NEOM untersucht, wie organische Substanz in Böden umgesetzt wird und wie dieser Prozess die Stickstoffverfügbarkeit für Kulturpflanzen beeinflusst. 

  • Labor- und Versuchsstation Veitshof erarbeitet ein Konzept für eine moderne Forschungs- und Versuchsinfrastruktur, die zukünftige agrarwissenschaftliche Projekte optimal unterstützen soll. 

  • VerticalPharm prüft, wie Arzneipflanzen im Vertical Farming effizient kultiviert werden können und welche technologischen Faktoren ihre Biomasse und Wirkstoffqualität beeinflussen.
Unser Foto zeigt Der Lenkungsrat des AMH hob die Bedeutung der institutionenübergreifenden Zusammenarbeit hervor. V. l.: Prof. Dr. Senthold Asseng, wissenschaftlicher Direktor des Hans Eisenmann-Forums, TUM; Dr. Annette Freibauer, Vizepräsidentin Wissen, LfL; Prof. Dr. Christoph Moning, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer, HSWT. © Birgit Gleixner
Der Lenkungsrat des AMH hob die Bedeutung der institutionenübergreifenden Zusammenarbeit hervor. V. l.: Prof. Dr. Senthold Asseng, wissenschaftlicher Direktor des Hans Eisenmann-Forums, TUM; Dr. Annette Freibauer, Vizepräsidentin Wissen, LfL; Prof. Dr. Christoph Moning, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer, HSWT. © Birgit Gleixner

 

Kooperationen sichtbar machen

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Dr. Annette Freibauer, Vizepräsidentin Wissen an der LfL. Sie dankte dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtages für die Förderung und Unterstützung. Prof. Dr. Senthold Asseng, wissenschaftlicher Direktor des Hans Eisenmann-Forums an der TUM, hob in seinem Grußwort die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit zwischen TUM, LfL und HSWT hervor. Prof. Dr. Christoph Moning, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer an der HSWT, lobte die Bandbreite und Innovationskraft der gemeinsamen Projekte. 

Alle Beiträge machten deutlich, dass die enge Zusammenarbeit der drei Einrichtungen ein zentraler Erfolgsfaktor ist. Der AMH schafft dafür eine strukturierte Plattform, die gemeinsame Forschung sichtbar macht und weiter stärkt. Künftig sollen zusätzliche Veranstaltungsformate entwickelt werden, um die Vernetzung der agrarwissenschaftlichen Forschung weiter auszubauen. 

 

Unser Foto zeigt Nach den Präsentationen – und beim anschließenden 2. Science Dating Weihenstephan – ging es in den fachlichen Austausch. © Birgit Gleixner
Nach den Präsentationen – und beim anschließenden 2. Science Dating Weihenstephan – ging es in den fachlichen Austausch. © Birgit Gleixner

 

20.07.2026, Autorin:  Amanda Murtezaj