Prof. Dr. Markus Reinke zum Vizepräsidenten für Forschung und Weiterbildung gewählt

Tanja Tenschert
Prof. Dr. Markus Reinke
Prof. Dr. Markus Reinke ist ab dem 15. März 2017 als Vizepräsident für den Bereich Forschung und Weiterbildung tätig.

Weihenstephan – Prof. Dr. Markus Reinke wurde vom Hochschulrat der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in seiner heutigen Sitzung einstimmig zum Vizepräsidenten gewählt. Ab dem 15. März 2017 wird er sich insbesondere für den Bereich Forschung und Weiterbildung engagieren.

Reinke ist seit September 2005 Professor für Landschaftsökologie, Landschaftsplanung und Umweltsicherung an der Fakultät Landschaftsarchitektur. In den Jahren zuvor hatte er am Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) Forschungsprojekte eingeworben und geleitet – eine Tätigkeit, die er auch nach dem Wechsel an die Hochschule weiterführen konnte. Die Forschungsvorhaben, die er an der HSWT eingeworben und bearbeitet hat, haben sich insbesondere thematisch mit den Umweltauswirkungen von Flächennutzungen und der Effizienz von Naturschutzinstrumenten befasst. Anfang 2010 wurde er zum Leiter des Instituts für Landschaftsarchitektur (jetzt Institut für Ökologie und Landschaft) ernannt. Über das strategische Einwerben von Forschungsprojekten des Landes, Bundes und der EU hat er das Institut personell bis auf acht drittmittelfinanzierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausbauen können und die Drittmitteleinnahmen verstetigt. Seit 2015 ist Prof. Dr. Markus Reinke auch als Dekan der Fakultät Landschaftsarchitektur weiterhin aktiv in der angewandten Forschung tätig. „Forschung ist für mich eine sehr wichtige Möglichkeit sich einen aktuellen Wissensstand zu erhalten, womit auch die Lehre von aktuellen Erkenntnissen profitiert; und Forschung ist, mit immer neuen Themen und Herausforderungen verknüpft, eine motivierende und die Fachdisziplin mitgestaltende Tätigkeit, die für das Renommee der HSWT bedeutend ist.“ Als forschender Professor habe er allerdings auch die Defizite, etwa die knappe Ressourcenausstattung, befristete Drittmittelbeschäftigungsverhältnisse oder die Schwierigkeiten durch zeitliche Kollisionen zwischen Forschungsterminen und dem Lehrbetrieb während des Semesters erfahren. So möchte er die Rahmenbedingungen für Forschung und Weiterbildung an der Hochschule optimal gestalten: Das, so sagt er, bedeute Freiheitsgrade für eine innovative Forschung zu schaffen, den lehrgebietsübergreifenden Austausch von Forschenden zu fördern sowie Weiterbildung und Forschung zu unterstützen und dadurch (da)zu motivieren.

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